Gefährliche Tiere (Kampfhunde): Markt Schwanstetten

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Gefährliche Tiere (Kampfhunde)

Wer ein gefährliches Tier einer wildlebenden Art (z.B. giftige Spinnen, Gift- u. Würgeschlangen, Skorpione) oder einen Kampfhund halten will, bedarf gemäß Art. 37 Bayerisches Landesstraf- und Verordnungsgesetz (LStVG) der Erlaubnis der Gemeinde. Die Erlaubnis darf nur erteilt werden, wenn der Antragsteller ein berechtigtes Interesse nachweist (ein reines Liebhaberinteresse reicht hier nicht aus), gegen seine Zuverlässigkeit keine Bedenken bestehen, keine Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum oder Besitz entgegenstehen.

Kampfhunde sind gemäß der Verordnung über Hunde mit gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit in zwei Kategorien aufgeteilt. Bei den Rassen und Gruppen von Hunden der Kategorie I sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden wird die Eigenschaft als Kampfhund stets (und somit unwiderlegbar) vermutet.

Bei den Rassen von Hunden der Kategorie II wird die Eigenschaft als Kampfhunde vermutet, solange nicht dem Markt Schwanstetten durch ein Wesensgutachten nachgewiesen wird, dass das Tier keine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren aufweist. Kann dies nachgewiesen werden, erteilt der Markt Schwanstetten auf Antrag ein sogenanntes Negativzeugnis.

Rassen von Hunden der Kategorie I:

  • Pitbull
  • Bandog
  • American Staffordshire
  • Terrier
  • Staffordshire Bullterrier
  • Tosa-Inu

Rassen von Hunden der Kategorie II:

  • Alano
  • American Bulldog
  • Bullmastiff
  • Bullterrier
  • Cane Corso
  • Dog Argentino
  • Dogue de Bordeaux
  • Fila Brasileiro
  • Mastiff
  • Mastin Espanol
  • Mastino Napoletano
  • Perro de Presa Canario (Dogo Canario)
  • Perro des Presa Mallorquin
  • Rottweiler

Formular: Antrag auf Erteilung eines Negativzeugnisses

Ansprechpartner: Dominic Nowak