Förderrichtlinien: Markt Schwanstetten

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Service & Verwaltung

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Förderrichtlinen zum Förderprogramm für Energie- und Ressourcen-Sparmaßnahmen (FERS) ab 01.08.2020

Förderprogramm FERS zum 1. August 2020 überarbeitet und ergänzt

Im Landkreis Roth wurde in Zusammenarbeit mit dem „Institut für Energietechnik an der Hochschule Amberg Weiden“ (IfE HAW) ein Integriertes Klimaschutzkonzept (IKSK) für den Landkreis Roth erstellt. Um die festgelegten Klimaschutz-Ziele der Bundesregierung zu erreichen, sind in diesem Klimaschutzkonzept Steckbriefe aller 16 Landkreisgemeinden enthalten. Die Landkreisgemeinden haben sich in diesen Gemeindesteckbriefen eigene Ziele zum Klimaschutz in den Bereichen Energieeinsparung, -effizienz und –erzeugung bis zum Jahr 2030 gesetzt.

Weiterhin ist es Ziel der Marktgemeinde Schwanstetten, den Energieverbrauch im gesamten Gemeindegebiet bis zum Jahr 2030 um mindestens 30 Prozent zu senken. Die größten Einsparungspotentiale können die privaten Haushalte erzielen, so dass die gesteckten Ziele nur mit Hilfe der Schwanstettener Bevölkerung erreicht werden können. Bereits seit August 2015 unterstützt der Markt Schwanstetten seine Bürger bei dem Vorhaben „Energieeinsparung“ mit dem Förderprogramm FERS. Um hier weitere Anreize von Seiten der Gemeinde zu schaffen, wurde in enger Zusammenarbeit mit der EnergieBeratungsAgentur des Landkreises Roth - ENA-Roth das Förderprogramm der Marktgemeinde Schwanstetten für Energie- und Ressourcen- Sparmaßnahmen (FERS) zum 1. August 2020 überarbeitet und ergänzt. Folgendes wird gefördert:

Energieberatung für Wohngebäude

In Zusammenarbeit mit der ENA bietet die Marktgemeinde Schwanstetten in regelmäßigen Abständen kostenfreie Beratungstage im Rathaus für alle Schwanstettener BürgerInnen an.

Energieberatung für Wohngebäude
Analyse des energetischen Ist-Zustandes Ihres Gebäudes und Aufzeigen möglicher Sanierungsmaßnahmen und deren Einspareffekte am Gebäude und Beratung über hierbei zur Verfügung stehenden Förderprogrammen. Die „Energieberatung für Wohngebäude“ wird mit maximal 100 Euro gefördert.

Formular>>>

Energieeffizientes Bauen
Bauherren von Neubauten können nun auch in den Genuss einer gemeindlichen Förderung kommen. Fall sich der Bauwillige entscheidet, ein KfW-Energieeffizienzhaus mit einem Niveau 40 Plus, 40 oder 55 zu bauen und hierbei einen KfW-Kredit in Anspruch nimmt, kann mit einer Förderung von Seiten der Gemeinde zwischen 1.800 und 3.000 Euro rechnen.

Formular>>>

Energetische Sanierungsmaßnahmen
Der Bedarf an Wärmeenergie eines Wohngebäudes lässt vielfach signifikant durch energetische Sanierungsmaßnahmen bei den Gebäudeteilen (Wände, Decken, Dach), Austausch (Fenster, Außentüren) und (Heizungsanlage) wirkungsvoll und dauerhaft senken. Die Förderung wurde jetzt in drei Maßnahmenbereiche unterteilt, für die jeweils alleine eine Förderung bis max. 1.000 Euro ausbezahlt werden kann.

Formular Heizverteilung>>> 

Formular Heizung>>>

Formular Fenster und Türen>>>

Formular Wärmedämmung>>>

Batteriespeichersysteme
Der Bedarf an elektrischer Energie eines Wohngebäudes aus dem öffentlichen Netz lässt sich durch den Einsatz von stationären Batteriespeichersystemen in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage wirkungsvoll und dauerhaft senken. Es können in Wohngebäude Eigenversorgungquoten mit elektrisch Strom von bis zu 80% erreicht werden.

Photovoltaik-Anlage in Verbindung mit einem stationären Batteriespeichersystem werden sowohl bei Neubauten und Bestandsgebäuden und –neu- auch bei Garagen und Carports gefördert. Batteriespeicher können ebenfalls gefördert werden, wenn Sie nachträglich zu einer Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen wird.

Formular>>> 

Die Förderhöhe beträgt max. 1.000 Euro.

Errichtung von solarthermischen Anlagen
Gefördert wird der Einbau thermischer Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und/oder zur Heizungsunterstützung in Bestandsgebäuden und Neubauten mit entsprechenden Speichern die spezifisch auf das Gebäude und die Anzahl der Bewohner geplant wurden. Neubauten werden mit Einführung dieser Förderrichtlinien ebenfalls entsprechend gefördert. Auch hier gibt es max. 1.000 Euro Förderung.

Formular>>>

Errichtung von Klein-BHKW´s
Strom und Wärme selbst erzeugen mit kleinen eigenen BlockHeizKraftWerken. Die Energiewende wird mit kleinen, dezentralen Anlagen unterstützt. Dazu zählen auch die stromerzeugenden Heizungen, sogenannte BlockHeizKraftWerke.

Formular>>>

Beschaffung von energieeffizienten Haushaltsgeräten
Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Spülmaschinen und Elektrobacköfen sind Anschaffungen für viele Jahre. Neben guter Leistung sollen sie vor allem sparsam und zuverlässig sein, sowie eine lange Lebensdauer haben. Ein niedriger Strom- und ggf. Wasserverbrauch verursacht weniger Betriebskosten und entlastet die Umwelt. Ältere Haushaltsgeräte entpuppen sich häufig als wahre „Energiefresser“ im Haushalt. Gefördert wird die Neu- oder Ersatzanschaffung für mindestens 5 Jahre alter oder defekter Geräte gegen energieeffiziente Geräte mit dem jeweils besten EU-Energielabel, welche in einem Haushalt in Schwanstetten Verwendung finden.

Kühl- und Gefriergeräte

Geschirrspüler

Waschmaschinen

Wäschetrockner

Elektrobacköfen

Formular>>>

Beschaffung eines Elektroautos

wichtiger für den Schutz unserer Umwelt ist es deshalb, nach emissionsarmen oder emissionsfreien Antriebsalternativen zu suchen und deren Einsatz voranzubringen.

Förderfähig ist der Erwerb (Kauf) oder Leasing eines neuen, erstmals zugelassenen, elektrisch betriebenen Fahrzeuges gemäß § 2 des Elektromobilitätsgesetzes.

Je nach Art des Elektroautos gibt es  bis zu 500 Euro Förderung.

Formular>>>

Wallbox

Um das Elektroauto gefahrlos und zügig zuhause aufzuladen, ist eine spezielle Ladestation für daheim die richtige Lösung: eine sogenannte Wallbox. Sie wird – wie der englische Name schon sagt – in der Regel an der Wand in der Garage oder am Haus montiert und garantiert einen sicheren Ladevorgang. Im Vergleich zur normalen Steckdose lädt die private Ladestation das Fahrzeug im Schnitt 4,5-mal schneller auf.

Gefördert wird die Neu- oder Ersatzanschaffung einer Ladebox mit bis zu 50 Euro.

Formular>>>

Zisternen
Gefördert wird der Bau einer Regenwasserzisterne mit einem Mindestrückhaltevolumen von 2,5 m³ und einer fachgerechten Versickerung. Mindestens 75 % der versiegelten Fläche des Grundstücks muss an die Zisterne angeschlossen sein. In Baugebieten, in denen durch Satzung der Bau von Zisternen vorgeschrieben ist, erfolgt keine Förderung. Die Vorschriften zum Anschluss- und Benutzungszwang bleiben durch die Förderung unberührt.

Details über Voraussetzungen, Antragstellung und Höhe der Förderung, sowie den kompletten Text der FERS finden Sie unter www.schwanstetten.de/ Rubrik Service+Verwaltung/ Dienstleistungen. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Förderrichtlinien auch zu.

Gerne steht Ihnen unser Kämmerer für Ihre Fragen zu dem Maßnahmenprogramm zur Verfügung.

Formular>>>

Förderrichtlinien für Vereine

Die Richtlinien für Freiwillige Fördermaßnahmen für Vereine
als PDF-Datei und der Antrag auf Vereinsförderung zum Download.

Ansprechpartner: Peter Lösch

Förderprogramm STEIG UM!

Die Marktgemeinde Schwanstetten hat sich zum Ziel gesetzt, den Energieverbrauch im gesamten Gemeindegebiet bis zum Jahr 2030 um mindestens 30 Prozent zu senken.
Dies kann jedoch nur mit Hilfe der Schwanstettener Bevölkerung gelingen. Um hier Anreize von Seiten der Gemeinde zu schaffen, wird das nachfolgende Förderprogramm zum Umstieg vom PKW auf den ÖPNV aufgelegt.

Bezuschusst werden nur Fahrkarten des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN).

1. Was wird bezuschusst?

1.1.       Fahrkarten, welche in der Verkaufsstelle des VGN im Rathaus in Schwanstetten gekauft werden. Der Käufer erhält eine auf sich ausgestellte Quittung.

1.2.       Fahrkarten, welche über den Online-Shop des VGN oder über das Mobiltelefon (Handy-Ticket) gekauft werden.

1.3.       Mehrtagesfahrkarten Solo 31, Abo 3, Abo 6, Jahresabo, Jahresabo Plus, 9-Uhr-JahresAbo.

1.4.       Wertmarke Schüler ab Vollendung des 18. Lebensjahres.

1.5.       Zusatzkarte zum Semesterticket der Hochschulen Erlangen – Nürnberg, Anschlussticket für Studierende der Universitäten Bamberg und Bayreuth, Wochentickets, Monatstickets und Ferientickets für Studierende weiterer Hochschulen laut VGN (mit Studienausweis, Verbundpass oder eTicket).

1.6.       Ferienticket

2. Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind Bürgerinnen und Bürger ab Vollendung des 18. Lebensjahres, die ihren Hauptwohnsitz in Schwanstetten haben.

3. Antragsverfahren

Zur Antragstellung ist das Formular Förderantrag „Steig um“ zu verwenden.

Bei Erfüllung aller Voraussetzungen erfolgt eine Förderung in Höhe von 10 % der förderfähigen Kosten, höchstens 50,00 Euro pro Kalenderjahr und Person. Fahrkarten, Wertmarken, Rechnungen und Quittungen älter als 01.01.2019 werden nicht berücksichtigt.

Die Antragssumme (Wert der Fahrkarten) muss pro Antragstellung mindestens 50,00 Euro betragen. Anträge mit geringerer Antragssumme können nicht berücksichtigt werden. Hinweis: Rechnungen, Wertmarken, Fahrkarten usw. können über das gesamte Kalenderjahr gesammelt werden.

Die Antragstellung hat spätestens am 31. Januar zu erfolgen für Fahrkarten des abgelaufenen Kalenderjahres.

Als Antragsteller gilt immer die Person, auf die die Rechnung oder Quittung ausgestellt ist, mit Ausnahme bei Wertmarken für Schüler und Auszubildenden, hier gilt als Antragsteller der Inhaber des Verbundpasses. Eine Übertragung auf einen Dritten ist nicht möglich.

Es ist unschädlich, wenn bei Gruppentickets Personen mitgenommen werden, welche das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder ihren Hauptwohnsitz nicht in Schwanstetten haben. Maßgeblich ist die Person, auf die die Rechnung oder Quittung ausgestellt ist.

Dem Antrag sind die geforderten Unterlagen in Kopie beizulegen.

zu 1.1. Die ausgestellten Quittungen sind dem Antrag beizufügen.

zu 1.2.   Dem Antrag sind die Rechnungen über den Onlinekauf, Versandkauf oder Handyticket beizufügen.

zu 1.3.   Beizufügen sind dem Antrag der Verbundpass (Vorder- und Rückseite) mit Wertmarke oder Rechnung des eTickets.

zu 1.4.   Erforderlich zur Antragstellung ist der Verbundpass (Vorder- und Rückseite) mit Wertmarken. Pro Monat werden maximal 40,00 Euro an Aufwendungen berücksichtigt. Bitte Nr. 2 beachten!

zu 1.5.   Rechnung des Semestertickets, oder Rechnung des Anschlusstickets, oder Verbundpass (Vorder- und Rückseite) mit Wertmarke

zu 1.6.   Verbundpass (Vorder- und Rückseite) und Ferienticket

Die Förderung nach dieser Richtlinie ist jederzeit kombinierbar mit anderen Förderungen Dritter für dieselbe Fahrkarte. Die Summe aller Förderungen für die gleiche Fahrkarte darf den Wert der Fahrkarte nicht übersteigen. Ist dies der Fall, hat der Antragsteller in seinem Antrag gesondert darauf hinzuweisen und die Förderung wird entsprechend gekürzt. Zuwiderhandlungen können zur Rückforderung der Förderung führen.

Den ausgefüllten Förderantrag samt den Nachweisen bitte wir Sie vorrangig per Mail an Peter Lösch zu übermitteln. Verfügen Sie nicht über E-Mail, können Sie den Antrag auch per FAX 09170 289-722, oder per Post an den Markt Schwanstetten, Rathausplatz 1, 90596 Schwanstetten senden.

Auszahlungen sind nur als Überweisungen auf ein anzugebendes Konto möglich. Wird Ihrem Antrag entsprochen, erfolgt keine weitere Benachrichtigung.

4. Schlussbestimmungen

Das Förderprogramm tritt rückwirkend zum 01.01.2019 in Kraft.

Schwanstetten, den 25.06.2019

"Steig um"-Richtlinien als PDF

Antrag zum Förderprogramm