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Impfstart in den Praxen: Jeder kommt dran – nur nicht gleich

Autor: Markt Schwanstetten
Artikel vom 15.03.2021

Impfstart in den Praxen: Jeder kommt dran – nur nicht gleich

München, 14. März 2021 – Bayern geht im Kampf gegen die Corona-Pandemie voran.  Ab 1. April 2021 können sich Patientinnen und Patienten auch in den Hausarztpraxen gegen eine Covid19-Erkrankung impfen lassen, hat die Bayerische Staatsregierung entschieden.

„Wir erwarten eine außerordentlich hohe Impfbereitschaft, was eine gute Nachricht ist. Jeder, der sich impfen lassen will, wird diesen Schutz bekommen – nur nicht alle in den ersten Tagen. Deshalb bitten wir unsere Patientinnen und Patienten herzlich, sich derzeit noch nicht wegen eines Impftermins direkt in die jeweilige Praxis zu melden, weil dies die Kapazitäten sprengen würde. Unser Ziel ist es, zunächst die vulnerablen Gruppen zu schützen. Wir werden deshalb diesen betroffenen Patienten von uns aus ein Impfangebot machen. Unsere dringende Bitte an alle Patienten lautet deshalb: ,Warten Sie bitte, bis sich Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt bei Ihnen meldet!‘“, erklärt Dr. Markus Beier, Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes.

 

Der Grund: Am Anfang wird noch wenig Impfstoff den Hausarztpraxen in Bayern zur Verfügung stehen. Dr. Beier: „Jede Hausarztpraxis priorisiert derzeit, welche ihrer Patienten zuerst geimpft werden. In diese Entscheidungen fließen die Empfehlungen des Robert Koch-Institutes mit ein. Als Hausärztinnen und Hausärzte kennen wir unsere Patienten oft seit vielen Jahren und können deshalb sehr schnell und unbürokratisch entscheiden, wen wir wann impfen. In der ersten Phase werden dies in der Regel über 70jährige mit Vorerkrankungen sein.“

 

Schwerpunktmäßig sollen zunächst immobile Patientinnen und Patienten in der eigenen Häuslichkeit sowie Personen mit Vorerkrankungen, die mit einem hohen Risiko im Falle einer Sars-CoV-2-Infektion verbunden sind, geimpft werden.

 

Der Bayerische Staatsregierung hatte beschlossen, bereits ab 1. April 2021 auch in den Arztpraxen zu impfen. Die Arbeit der Impfzentren und der mobilen Impfteams wird fortgeführt, aber nicht ausgebaut. Sie erhalten insgesamt circa 350.000 Dosen pro Woche. Weitergehende Impflieferungen werden dann unter anderem den Hausärzten zur Verfügung gestellt.

 

Dr. Markus Beier: „Wir Hausärztinnen und Hausärzte in Bayern begrüßen ausdrücklich die Entscheidung der Staatsregierung, die Praxen in das Impfprogramm miteinzubeziehen. Nur so sind wir als Gesellschaft in der Lage, möglichst schnell eine Herdenimmunität zu erreichen. Impfstoffe, die derzeit ungenutzt gelagert werden, müssen schnellstmöglich verimpft werden, um Leben zu retten und Leid zu lindern. Endlich hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, mit uns Hausärztinnen und Hausärzten die Impfprofis einzubeziehen. Und endlich kann damit die dringend notwendige Fahrt bei den Impfungen aufgenommen werden. Damit können wir Hausärztinnen und Hausärzte im Sinne der uns anvertrauten Menschen handeln. An dieser Stelle gilt unser Dank Staatsminister Klaus Holetschek und seinem Team, die uns hierin in den letzten Tagen immer wieder unterstützt haben.“