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Gelebte Werte und starke Gemeinschaft
Erstelldatum04.08.2026
Sommerfest der Mittelschule Rednitzhembach im Zeichen von Respekt und Toleranz
Das gemeinsame Sommerfest der Grund- und Mittelschule Rednitzhembach stand ganz im Zeichen von Gemeinschaft und gelebten Werten. Neben einem vielfältigen Programm für die Schulfamilie rückte insbesondere das gesellschaftliche Engagement der Schule in den Mittelpunkt. Ein besonderer Höhepunkt des Festes war die feierliche Erneuerung der Selbstverpflichtung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, mit der die Grund- und Mittelschule gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft ein dauerhaftes Zeichen für Respekt, Toleranz und ein demokratisches Miteinander setzte.
In seinem Grußwort hob Schwanstettens Erster Bürgermeister Richard Seidler die tiefe Verwurzelung der Mittelschule in der Region sowie ihre wichtige Rolle bei der Vermittlung demokratischer Werte hervor. Ausdrücklich dankte er Schulleiterin Petra Engelhardt, dem Lehrerkollegium, den Eltern, der Schülerschaft sowie allen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz im Schulalltag und für die Organisation des gelungenen Sommerfestes.
Die Mittelschule Rednitzhembach blickt auf eine erfolgreiche Entwicklung zurück, die keineswegs selbstverständlich war. In seiner Ansprache erinnerte Seidler an die politischen Weichenstellungen der Vergangenheit. Bereits während seiner Zeit als Gemeinderat habe er sich mit Nachdruck dafür eingesetzt, die damalige Hauptschule als gemeinsame Sprengelschule zu erhalten. Heute zeige sich mehr denn je, wie richtig diese Entscheidung gewesen sei.
„Unsere Schwanstettener Schülerinnen und Schüler dürfen eine hervorragende Mittelschule besuchen, die ihnen nicht nur eine fundierte Ausbildung, sondern auch wichtige Werte für das Leben vermittelt“, betonte der Rathauschef. Besonderen Dank richtete er an seinen Amtskollegen Jürgen Spahl sowie an die Gemeinde Rednitzhembach für die vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit, von der die Jugendlichen unmittelbar profitieren.
12 Jahre „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
Wie tief Respekt und Toleranz an der Schule verankert sind, zeigt das Engagement der Mittelschule seit dem Jahr 2014. Damals unterzeichneten 94 Prozent der Schulfamilie die Selbstverpflichtung für das bundesweite Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Dass es sich dabei nicht nur um ein Schild an der Eingangstür handelt, sondern um gelebte Werte im Schulalltag, beweisen Projekte wie der Anne-Frank-Tag, die „Lange Nacht der Demokratie“ oder die verschiedenen „FREIDAY“-Projekte. Dabei setzen sich die Jugendlichen intensiv mit Vielfalt, Inklusion und demokratischem Zusammenleben auseinander.
Zukunftsorientierter Auftrag für die Gesellschaft
Auch für die Zukunft hat sich die Schule viel vorgenommen. Weitere Aktionen und Projekte zu den Themen Vielfalt, Respekt und Demokratie sollen das Profil der Schule als Ort des offenen und wertschätzenden Miteinanders weiter stärken. Angesichts aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen gewinne dieses Engagement zunehmend an Bedeutung, so Bürgermeister Seidler. Dabei stellte er auch einen persönlichen Bezug her: Als aktiver Christ und Pfadfinder teile er die Grundsätze von Respekt, Toleranz, Nächstenliebe und gegenseitiger Unterstützung aus tiefster Überzeugung.
Selbstverpflichtung feierlich erneuert
Um das gemeinsame Versprechen für ein tolerantes und respektvolles Miteinander erneut sichtbar zu bekräftigen, wurde die Selbstverpflichtung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ im Rahmen des Sommerfestes feierlich erneuert.
Zu den Unterzeichnern gehörten die Schulleiterin der Mittelschule Rednitzhembach Petra Engelhardt, der Schulleiter der Grundschule Rednitzhembach Thomas Ryczko, Schwanstettens Erster Bürgermeister Richard Seidler, Florian Griffitz, Betreiber des örtlichen REWE-Marktes und neuer Pate der Selbstverpflichtung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sowie Rednitzhembachs Erster Bürgermeister Jürgen Spahl (auf dem Foto v.l.n.r.).
Mit dieser gemeinsamen Aktion setzten die Beteiligten im Rahmen der Eröffnung des Festes ein starkes und sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung und für einen lebendigen gesellschaftlichen Zusammenhalt.



