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65 Ehejahre Marianne und Rudolf Kißkalt
Erstelldatum28.04.2026
Herzlichen Glückwunsch zur Eisernen Hochzeit

65 Jahre Ehe – ein beeindruckendes Jubiläum, das Marianne und Rudolf Kißkalt in diesem Jahr feiern dürfen. Gemeinsam haben sie ein erfülltes Leben aufgebaut, mit zwei Kindern, Norbert und Sandra, vier Enkeln und inzwischen sogar drei Urenkeln.
Kennengelernt haben sich die beiden schon in der Schulzeit, doch näher kamen sie sich erst später in Schwand – am Sportplatz. Marianne beobachtete damals Rudi, der als rechter Verteidiger auf dem Fußballfeld stand – ein Blick, der ihr Leben verändern sollte.
Marianne Kißkalt
Marianne wurde als Tochter von Marie und Xaver Kappeller geboren und wuchs mit zwei Brüdern und einer Schwester auf. Ihr Lebensweg ist eng mit Schwand verbunden: Getauft, konfirmiert und kirchlich verheiratet wurde sie in der Johanneskirche Schwand.
Nach der Grundschule besuchte sie zwei Jahre die kaufmännische Handelsschule in Schwabach. Beruflich war sie zunächst beim Autohaus Feser in Schwabach tätig, später bei Auto Greissinger in Nürnberg. Schließlich fand sie ihre berufliche Heimat bei der Berufsgenossenschaft Feinmechanik und Elektrotechnik in Nürnberg, wo sie die Leitung des zentralen Schreibdienstes übernahm. Mit 60 Jahren ging sie in die Altersteilzeit.
Auch ehrenamtlich war Marianne stets engagiert: als Schriftführerin beim 1. FC Schwand und im Diakonieverein, als Kassiererin in der Kindertagesstätte Purzelbaum sowie als Gründungsmitglied des evangelischen Kirchenchores Schwand. Sportlich war sie bei den Turnern des 1. FC Schwand aktiv.
Ein schwerer Verkehrsunfall im Jahr 1969 prägte ihr Leben nachhaltig – mit Kniegelenksersatz und einer Oberarmfraktur. Seit vielen Jahren ist sie Dialysepatientin. Nach einem Sturz im Jahr 2025 und einem Oberschenkelhalsbruch ist sie auf den Rollstuhl angewiesen. Über Jahre hinweg wurde und wird sie nun liebevoll durch die Diakonie betreut.
Rudolf „Rudi“ Kißkalt
Rudi wurde in Nürnberg geboren und kam kriegsbedingt bereits 1943 nach Schwand, wo er mit drei Schwestern und einem Bruder aufwuchs. Nach der Grundschule absolvierte er eine Lehre als Maurer bei der Firma Oswald. Später arbeitete er als LKW-Fahrer bei der Firma Distler in Rednitzhembach.
Durch einen glücklichen Zufall – ein Gespräch mit Mariannes Chef nach ihrem Unfall – erhielt er die Möglichkeit, in der Registratur der Berufsgenossenschaft zu arbeiten. Mit Fleiß und Engagement wurde er schließlich Registraturleiter und blieb dies bis zum Ende seines Berufslebens. 2021 trat er in die Altersteilzeit ein.
Rudi war ein aktives Mitglied im 1. FC Schwand, in der Freiwilligen Feuerwehr Schwand sowie im Freundeskreis La Haye du Puits. Seine Leidenschaft galt lange Zeit dem Fußball, den er selbst aktiv ausübte.
Bereits 1964 bewies er Tatkraft und Durchhaltevermögen: Mit Unterstützung seiner Sportkameraden und seines Schwagers Sebastian („Wastl“) baute er eigenständig das gemeinsame Haus.
Gemeinsames Leben
Heute ist dieses Haus weiterhin Mittelpunkt der Familie. Nach Umbauten lebt Enkelin Maxi mit ihrem Ehemann Florian und Sohn Aaron im ersten Stock. Dank der engen Unterstützung durch Kinder und Enkel ist es Marianne und Rudi möglich, weiterhin in ihrem vertrauten Zuhause zu leben.
Gemeinsame Reisen führten das Ehepaar unter anderem nach Norwegen, Hopfgarten in Tirol, La Haye du Puits in der Normandie sowie nach Bad Griesbach im Rottal – viele schöne Erinnerungen, die ihr Leben bereichern.
Das Geheimnis ihrer Ehe
Auf die Frage nach dem Rezept für 65 Jahre Ehe antworten Marianne und Rudi mit einem Augenzwinkern: „Ruhig mal gescheit streiten, aber dann auch wieder versöhnen – und manchmal einfach auf Durchzug schalten.“
Ein ehrlicher und lebensnaher Rat – und vielleicht genau das Geheimnis einer so langen und glücklichen gemeinsamen Zeit.
Herzlichen Glückwunsch zur Eisernen Hochzeit!

