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Diamantene Hochzeit
Erstelldatum21.05.2025
Elisabeth und Ferdinand Fischer feierten Jubiläum
Stolze 60 gemeinsame Ehejahre konnten Elisabeth und Ferdinand Fischer im Kreise ihrer Lieben feiern. Bürgermeister Robert Pfann überbrachte die Glückwünsche der Marktgemeinde. Er unterstrich seine Anerkennung zu diesem sehr langen Eheglück mit einem kulinarischen Geschenkkorb und einer Broschüre des Museumsvereins.
Geboren wurde die Jubilarin als zweites Kind von sieben Geschwistern in Anwanden bei Zirndorf. Der Vater der Braut musste als Soldat in den zweiten Weltkrieg ziehen. Die Mutter war dann mit den sieben Kindern allein und so wurde die Jubilarin von ihrer Patentante in Bechhofen bei Ansbach aufgezogen.
Mit 18 Jahren kam sie mit ihren Eltern nach Nürnberg. Hier arbeitete sie in ihrem erlernten Beruf als Pinselmacherin in der Vereinigten Pinselfabrik in der Johannisstraße. Zur Arbeitsstätte fuhr sie mit der Straßenbahn Linie 6. Hier sah sie schon ab und zu ihren späteren Ehemann.
Der Bräutigam wurde als jüngstes von drei Kindern in Bayreck im Böhmerwald geboren. Auch der Vater des Jubilars musste in den Krieg und die Mutter mit ihren drei Kindern wurde aus der Heimat vertrieben. Nach mehreren Zwischenstationen wurde Schwand ihre neue Heimat.
Ab 1947 besuchte Herr Fischer die Grundschule in Schwand. Von 1955 bis 1957 absolvierte er eine Lehre zum Werkzeugmacher. Bis zum Eintritt in den Ruhestand arbeitete der Jubilar als Formenbauer bei verschiedenen Unternehmen.
Da auch der Bräutigam mit der Straßenbahnlinie 6 zur Arbeit fuhr, lernte er seine Braut bei einer Unterhaltung mit seinem Freund kennen. Sie sahen sich auch beim Fahrkartenkauf der damals auch bei den Busfahrern in der Erbschänke Schwan möglich war. Dort hat Ferdinand mit seiner offenen und humorvollen Art seine Zukünftige derart beeindruckt, dass es nur eine Frage der Zeit war bis am 24.04.1965 die Hochzeitsglocken läuteten. Als Ergebnis ihrer Liebe bereichern drei Kinder, sieben Enkelkinder und sieben Urenkelkinder den Alltag des Jubelpaares.
Nach mehreren Umzügen innerhalb der Gemeinde, baute das Jubelpaar in Eigenleistung ihr Eigenheim in Schwand. Der Bräutigam war und ist in seiner Freizeit sehr aktiv. Er war Sänger in der Liedertafel und das Karteln macht ihm auch noch immer viel Spaß. Wandern und Radfahren gehören ebenfalls zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Als Hobbygärtner legt er sehr viel Wert auf Blumen und Pflanzen im heimischen Garten.
Mit einem Sangesbruder hat er die Waldlermesse zur Weihnachtszeit ins Leben gerufen. Sehr wichtig ist ihm der Glaube. Unter anderem deshalb engagierte er sich als Sargträger, um den Verstorbenen letztes Geleit zu geben.
Auch die Ehefrau Elisabeth war sehr rührig. Wegen der Kindererziehung machte sie lange Zeit Heimarbeit, um die Familie finanziell zu unterstützen. Stricken war eine große Leidenschaft der Braut. Leider kann sie aus gesundheitlichen Gründen ihr Hobby nicht mehr ausüben.
Das Jubelpaar reist auch sehr gerne. Waren es früher Fernziele wie Amerika und die Türkei, wird nun bevorzugt ein Ferienhaus in Bad Birnbach mit der ganzen Familie angesteuert.
Als Rezept für die glückliche Partnerschaft geben beide ihre unverbrüchliche Liebe, die stetig gegenseitige Rücksichtnahme und das Aufbringen von Verständnis für den anderen an.
Wir wünschen dem Jubelpaar noch viele gemeinsame Jahre in Zufriedenheit und Gesundheit.


