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Simon Premser: Markt Schwanstetten

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Die Geschichte des Blinden von Schwand

Eine in Schwand bis heute bekannte Historie ist die Geschichte des „Blinden von Schwand“. Jener Simon Premser (auch Bremser) gab für Altar, Kanzel und drei Ölgemälde in der 1753 neu erbauten Kirche zu Schwand 600 Gulden. Ferner stiftete er 750 Gulden zur dritten neuen Glocke, die den Namen seiner Tochter „Helena“ trägt. Am 17. Juli 1754 verfügte er in seinem Testament 1000 Gulden an die Armen und 500 Gulden dem Heiling, 100 Gulden sollten auf seinem Hause stehen bleiben und von den Zinsen sollte am Todestage seiner Tochter Helena an arme Kinder Brot gespendet werden. Die Beweggründe für diese Stiftung sind zum Teil in urkundlichen Belegen, teils aus der mündlichen Tradition überliefert.

Simon Premser, 1704 als armer, schlichter Handwerksgeselle nach Schwand gekommen, hatte sich durch Fleiß und Redlichkeit zu einem der wohlhabendsten Männer in Schwand emporgearbeitet. Mit Anna Maria Treiber heiratete er die Tochter wohlhabender Leute aus Offenbau, die durch ihre Sparsamkeit das Wohl der Familie mehrte. Zwei Kinder vervollständigten das Familienglück, von denen eins jedoch in jungen Jahren starb. Das verbleibende Töchterlein wurde der Augapfel des Vaters, war rechtschaffen und herzensgut und von nicht geringer Schönheit. Doch erkrankte sie in der Blüte ihrer Jahre an einer geheimnisvollen, schleichenden Krankheit und im Frühjahr des nächsten Jahres verschied sie. Ein schwerer Schlag für den Vater, der mit großer Zuneigung an seinem Kinde gehangen hatte. Voller Zorn und Bitterkeit, allen Tröstungen unzugänglich, rief er zum Himmel empor „Ich kann dich nicht mehr anschauen, du hast mir meine einzige Tochter genommen!“ Ein einziger Tag hatte den biederen Premser zum mürrischen und vermessenen Mann gemacht. Er ließ sich einen großen Hut mit breiter Krempe machen, damit er den Himmel nicht mehr anschauen musste, und ging mit finsterer Miene durchs Dorf. Neun Jahre flossen dahin, immer noch war sein starrer Sinn nicht gebrochen, immer noch konnte man den finsteren Mann mit dem großen Hute umhergehen sehen. Dann, im Jahr 1742, ging die Schreckenskunde von Mund zu Mund: "Premser ist blind geworden!"

Der Meister blieb blind bis zu seinem Lebensende. Aber im Innern war die finstere Nacht von ihm gewichen, das Unglück hatte einen anderen Menschen aus ihm gemacht. Als die neue Schwander Kirche gebaut wurde stiftete er zur Erinnerung an seine Tochter Helena eine Glocke und richtete die eingangs erwähnte Stiftung ein. Am 1. Oktober 1754 ist Simon Premser friedlich entschlafen. Doch die Erinnerung an den Blinden von Schwand ist bis in unsere Zeit lebendig geblieben.

Quelle: Heinrich Krauß in „Schwabacher Heimatsammelmappe“, 1923/24