Aktuelles aus dem Rathaus: Markt Schwanstetten

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Wir sagen NEIN! zur Stromtrasse quer durch das Gemeindegebiet

Autor: Markt Schwanstetten
Artikel vom 23.05.2019

 

Wir sagen NEIN!

NEIN! zur Stromtrasse quer durch das Gemeindegebiet

NEIN! zur Zerstörung unseres Lebensraumes

Gemeinsam für ein lebens- und liebenswertes Schwanstetten

Im Zuge des Netzausbaus der „Stromautobahnen“ von Nord- nach Süddeutschland hat in der letzten Woche der Konzern „TenneT“ die Planungen für vier Stromtrassenvarianten im Ballungsraum Nürnberg vorgestellt. Von der vorgeschlagenen Südtrasse mit dem geplanten Ersatzneubau der 380 kV-Juraleitung (P53) ist Schwanstetten voll betroffen. Nahezu das gesamte Gemeindegebiet wird von Süden nach Norden durchschnitten.

Der genaue Trassenverlauf ist auf der Grafik als rot schraffierte Fläche westlich der Leerstetter und Schwander Wohnbebauung eingezeichnet.

Eine Gesamtübersicht des Trassenverlaufs finden Sie auch hier online: https://www.tennet.eu/fileadmin/user_upload/Our_Grid/Onshore_Germany/juraleitung/Trassenverlauf/Karten_Mai_2019/Abschnitt_A/GESAMT_Blatt_2.pdf?fbclid=IwAR2f-dx7NRmotIBhm_fzAWJm7Fsj7yby4hD_AJYkZSO_fj7-CDbtQOWQOfg

Änderung des Streckenverlaufs aufgrund von Protesten Ursprünglich war der Trassenverlauf an der bestehenden 220 kV-Leitung geplant. Aufgrund von starken Widerständen der Bürgerinitiativen-Allianz P53, wurde nun eine Variante der Südtrasse vorgelegt, die angeblich von den meisten angrenzenden Gemeinden mitgetragen worden ist. Mit der Marktgemeinde Schwanstetten ist vorher allerdings über die Planungen nicht gesprochen worden.

Massive negative Folgen für Mensch, Natur und Landschaft
Für die 380 kV-Leitung werden 55 m hohe Strommasten mit 35 m breiten Auslegern benötigt. Mit dieser Trasse wird die noch weitgehend freie und unberührte Landschaft um Schwanstetten durchschnitten, zusammenhängende Waldgebiete durch breite Schneisen zerstört und der Lebensraum heimischer Tierarten massiv beeinträchtigt.

Zusätzlich wird in Teilabschnitten der vorgeschriebene Abstand von 400 Metern zur Wohnbebauung Schwanstettens unterschritten. Mit nicht absehbaren Folgen und unkalkulierbaren Gesundheitsrisiken für die Anwohner.

Dies gilt es zu verhindern! Gemeinsam sagen wir NEIN!

Zielsetzung von Bürgern, Politik und Verwaltung in Schwanstetten muss es jetzt sein, gemeinsam gegen den geplanten Trassenverlauf entlang unseres Ortes einzutreten und sich für den Erhalt unseres liebens- und lebenswerten Schwanstettens stark zu machen.

Bis 31. Juli 2019 besteht im Rahmen der frühzeitigen öffentlichen Beteiligung vor Eröffnung des sogenannten Raumordnungsverfahrens noch die Möglichkeit Hinweise und Alternativvorschläge für die Trassenführung einzubringen.

Die Bürgermeister der aktuell betroffenen Kommunen des Landkreises Roth werden sich deshalb zeitnah zusammensetzen um die Möglichkeiten für einen gemeinsamen Widerstand gegen die geplante Trasse abzustimmen. Anschließend wird auch der Marktgemeinderat Schwanstetten über weitere Schritte beraten.

Unterstützer gesucht
Zusätzlich lädt der Markt Schwanstetten fachkundige Mitstreiter aus den Bereichen Umwelt, Natur, Energie und Landwirtschaft herzlich zu einem runden Tisch am Donnerstag, den 13. Juni 2019 um 19 Uhr ins Rathaus Schwanstetten ein.

Im Rahmen des Treffens können eine Strategie entwickelt, Informationen gesammelt und ausgetauscht sowie Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Wer sich aktiv und konstruktiv gegen den Bau der Südtrasse einsetzen will, meldet sich bitte im Rathaus beim Ersten Bürgermeister Robert Pfann unter robert.pfann@schwanstetten.de oder Tel. 09170/289-15.